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Da man die Werbe-Fakes des Adultfriendfinder (AFF) nicht auf den ersten Blick erkennen kann, wollen wir euch hier ein paar Tipps geben.
Wenn ein Foto mit im Profil ist, dann haben sie Ähnlichkeit mit den oben gezeigten Beispielen. Meist Damen aus dem lateinamerikanischen Raum mit einer größeren Oberweite und leicht bekleidet. Ziel dieser Bilder ist es, die User auf deren Profilseite zu locken. So taucht das Foto in den Besucher-Statistiken auf und meist gehen die männlichen Mitglieder dann auf deren Seite. “Sex sells” gilt auch dann, wenn es um den virtuellen Sex geht, der verkauft werden soll.
Weitere Merkmale sind die Nicknamen. Bei der Registrierung ihres Netlog-Profiles geben sie oft sehr kurze Vornamen ein (z. B. Betty, Carla, Pao, Dany usw.). Da diese Namen ja nur einmal vergeben werden können, folgen entweder drei Ziffern oder sie nehmen einen der anderen Vorschläge an, die Netlog automatisch macht. So stehen eben dann die Wörter “boy”, “girl”, “Frau”, “Herr” davor oder dahinter oder man gibt die Artikel “der” bzw. “die” an. So kommt es vor, dass trotz des weiblichen Profil Nicks entstehen wie “derpao” oder “die_pao_boy”.
Dann haben sie meist auch “niederländisch” als Muttersprache. Das ist die Standard-Einstellung von Netlog und wird nicht geändert. Warum auch, die meisten Profile bestehen ja keine 24 Stunden, da lohnt der Aufwand nicht. Wieso sie dann aber oft Kolumbien bzw. Spanien als Heimatland angeben, ist uns auch nicht so klar. Eventuell liegt es an den Bildern, die sie zur Verfügung haben. Eine Latina als Schwedin zu verkaufen, fällt wohl schwerer. Zu Beginn wurde als konkreter Wohnort oft “Alemania” oder “Espana” angegeben. In den letzten Wochen setzen diese Fakes mehr auf deutsche Städte und Bundesländer. So kommen sie nun aus “hamburgo”, “munich”, “berlin”, “bayern” oder “hessen”. Das Heimatland (Kolumbien, Spanien) wird dabei meist nicht mehr im Profil mit angezeigt.
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